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Wissen für dich 

Osteopathie vs. Physiotherapie?

Osteopathie kommt vom Knochen, Knochen werden durch Muskeln bewegt. Um in eine physiologische Bewegung zu kommen, muss das Muskelzusammenspiel untereinander funktionieren. Funktioniert dies nicht, entsteht Pathologie = Krankhaft verändert z.B. Arthrose, Sehenverletzungen, Fesselträger uvm., deshalb ist die Physiotherapie (Muskulatur) und die Osteopathie (Knochen/Organe/Psyche/Nervensystem) ein Zusammenspiel. Somit können Spannungszustände gelöst werden und die Bewegung kann wieder fließen, sowohl die äußere Bewegung als auch die innere organische Bewegung! Für einen krankhaften Prozess Lahmheiten/Entzündungen ist ein vorheriges abklären durch den Tierarzt unumgänglich!

Cranio-Sakrale Therapie

Die Cranio-Sakrale Therapie ist eine manuelle, ganzheitliche Behandlungsmethode, die auf der Arbeit mit dem craniosakralen System basiert. Dieses umfasst die Schädelknochen, die Wirbelsäule, das Kreuzbein, die Hirn- und Rückenmarkshäute sowie die Zirkulation der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit. Ziel der Therapie ist es, funktionelle Spannungen und Restriktionen im Gewebe aufzuspüren und durch präzise, minimale Impulse zu regulieren.

Durch die Behandlung kann das vegetative Nervensystem positiv beeinflusst, die fasziale Beweglichkeit verbessert und die neuromuskuläre Koordination unterstützt werden. Dies wirkt sich häufig förderlich auf Rittigkeit, Losgelassenheit und die biomechanische Balance des Pferdes aus.

Die Cranio-sakrale Therapie wird begleitend eingesetzt, beispielsweise bei Rücken- und Genickproblemen, Bewegungseinschränkungen, stressbedingten Symptomen oder nach traumatischen Ereignissen. Sie versteht sich als unterstützende Maßnahme im Rahmen eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes.

Wann ist eine Therapie sinnvoll?

Pferde sind in der Natur wahre Überlebenskünstler. Sie wissen was sie brauchen um Selbstheilung betreiben zu können, z.B. suchen sie sich ihre passende Nahrung wie Kräuter. Sie können sich physiologisch frei bewegen und müssen sich auch bewegen um Nahrung und Wasser zu finden, sowie sind sie in einer konstanten Herde integriert. Unsere domestizierten Pferde sind in verschiedensten Haltungen untergebracht, allerdings ist das Wesen und die Funktionalität des Körpers für etwas anderes gedacht – z.B. Sitzen wir Menschen auch viel zu viel, leben in zu vielen Reizen, essen nicht naturgemäß und so ist es auch bei Pferden, welches dann in Dysfunktionen resultiert. Dysfunktionen sind ganz einfach gesagt eine eingeschränkte Funktion von z.B. einem Muskel, einer Faszie, einem Knochen oder einem Organ, welches sich in einer Blockierung darstellt. Nun ist oft die Rede von „ausgerenktem Wirbel“ – wenn dies tatsächlich der Fall wäre, dann ist das Pferd ein wirklicher medizinischer Notfall (Tierarzt). Die Osteopathie ist dafür da, Dysfunktionen frühzeitig wahrzunehmen und zu regulieren und wieder in den Einklang mit Körper, Geist und Seele zu bringen. In der Osteopathie zählt die Ganzheitlichkeit der Holimus. Bekanntlich wissen wir ja, Pferde kompensieren Schmerzen extrem lange. Warum ist das so? Weil äußerlich sichtbarer Schmerz, die Herde in Gefahr bringen würde, da sie für Raubtiere geschwächt erscheinen. Deshalb kompensieren sie von Natur aus sehr lange im voraus! Somit empfehle ich jedem Pferdebesitzer, seinem Pferd etwas gutes zu tun und von der Osteopathie zu profitieren um frühzeitig Kompensationen zu lösen bevor langfristige Schäden entstehen!

 

Magenerkrankungen

Die Entstehungen sind äußerst vielfältig, sowie deren Symptome.

In der Regel ist der Magen wunderbar für das Pferd von Mutter Natur aus gemacht.

Auch die Magensäure hat eine ganz wichtige Aufgabe, z.B. „desinfiziert“ sie den Futterbrei der anschließend den Darm passiert, wo dann auch viele Nährstoffe aufgenommen werden. Übrigens für eine Nährstoffaufnahme ist ein intakter Darm äußerst wichtig.

Zurück zum Magen.

Magenerkrankungen werden schulmedizinisch per Gastroskopie diagnostiziert.

Und daraufhin wird dementsprechend gehandelt oder behandelt.

Ich vertrete die Auffassung das Magengeschwüre extreme Schmerzen bei jeden Bewegungsakt auslösen, dies bedeutet = Stress = führt zu noch mehr Produktion der Magensäure und der Körper wirkt oft nicht mehr so geschmeidig, ein Teufelskreis.

Man kann sich dies so vorstellen, als würde man Alkohol in eine offene Wunde spritzen.

Die Vorstufe von Magengeschwüren ist eine Magenschleimhaut Reizung.

In Zusammenarbeit mit dem Tierarzt unter Vermeidung eines Rebout Effekt, können erstmal die Schmerzen genommen werden und der Magen kann anfangen zu heilen.

Doch es ist nicht ratsam, ein Pferd ewig Medikamente zu geben .. deshalb muss hier ganz dringend die Ursache gefunden werden.

Zusätzlich kommt immer mehr die Thematik mit sogenannten Futterbällen zustande.

Welche meist behandelbar sind, allerdings sind hier die Ursachen noch nicht ganz klar.

Mein persönlicher Aspekt ist, die Schmerzen zu nehmen, Heilung zu geben, Ursache erkennen und eliminieren.

Nach einer medikamentösen Therapie des Magens, sollte der Darm auf keinen Fall außer Acht gelassen werden.

Symptome:

Muskelschwund, Stumpfes Fell, Aggressivität, Galoppiert v.a. rechts ungern, Verweigerung/- Unrittigkeit, Husten, Lahmheit Vorhand, heiß Hunger, vermindertes Trinken, vermehrtes Schlecken, Leerkauen, Gähnen, Koliken, Aufgasen  u.v.m.

 

PSSM / MIM

Grundsätzlich betreffen beide Bezeichnungen die Muskulatur.

Man geht davon aus das es sich „nur“ um die Skelett Muskulatur handelt, allerdings werden diese Pferde immer wieder häufig auch organisch auffällig, wie z.B. mit der Lunge, Magen oder auch das Herz, diese Organe sind Muskeln oder werden von Muskeln „angetrieben“.

PSSM 1 kann mit einem validierten Test überprüft werden.

Oft sind kalte Rassen oder „western“ Rassen hier von betroffen.

 

PSSM 2/ MIM kann per Muskelbiopsie (nur im Schub)/Haaren im Labor überprüft werden.

Es gibt mehrere Varianten, sowie gibt es einen Verstärker, der Varianten.

Oft dauert es sehr lange bis es zu einem Test kommt und dann endlich die Diagnose zu Tisch liegt und man handeln kann.

Auch hier sind die Symptome sehr vielfältig, oft einher geht es mit immer wieder verkrampfter Muskulatur, Gereiztheit, Muskelschwund uvm.

Die Behandlung ist individuell für jedes betroffene Pferd, sehr viel kann man über die Fütterung regulieren und für das Pferd erleichtern.

 

 

 

ECVM

Ein fehlendes Stück seit Geburt, lässt das Kartenhaus zusammenfallen.

Immer häufiger werden Pferde vorgestellt, welche immer wieder lahmen, bocken, steigen, unrittig sind oder gar einfach umfallen.

Manchmal legen diese Pferde sich auch nicht mehr gerne ab, welches zu Einbußen von Ruhephasen führt und dem REM-Schlaf komplett auslässt, dadurch kann eine Pseudo Narkolepsie entstehen. (wieder ein Stressfaktor, welche viszerale Erkrankungen begünstigt)

Allerdings gibt es hier zumeist viele positive Möglichkeiten.

Was passierten den hier eigentlich? Einfach erklärt: ein fehlendes Knochenstück in der Halswirbelsäule fehlt, welches eigentlich verhindern sollte, das ein Nerv kompremiert wird.

So wird dieser Nerv eingeklemmt, kann eine verminderte Reizweiterleitung oder gar eine ausfallende Reizweiterleitung passieren, z.B. ein Umfallen von solchen Pferden.

Wichtig zumal für diese Pferde ist es das hier ein fachlich erfahrener Tierarzt kommt und diese Facettengelenke auch Röntgen kann insbesondere C6/C7/Th1, diese liegen nämlich versteckt hinter der Schulter und müssen somit in einem speziellen Winkel getroffen werden, unter anderem sind diese Tierärzte sehr gut geschult, welche auch die Röntgenbilder lesen können.

Auch hier ist es auf jeden Fall sinnvoll Schmerzen zu eliminieren.

 

Zumal es für diese Pferde auch wichtig ist, Stabilität zu haben durch Muskulatur.

 

Psyche

Das Herzstück.

Die Psyche ist oftmals, dass was sich im Sichtbaren am Körper zeigt.

Es kann auch hier wieder für uns Menschen sehr vielfältig erscheinen.

Umso wichtiger ist es in Empathie zu leben und das Pferd zu lesen und zulauschen, was das Pferd flüstert, dafür braucht es auch ein bisschen Zeit.

Das Pferd besitzt sogenannte Pufferzonen im Körper wo Traumen „festkleben“, diese können geöffnet werden und somit können die Pferde loslassen davon.

Sei es von einem Hängerunfall, Sturz, Herdenverlust, Kastration, Geburten uvm.

 

Diese Arbeit ist rein energetisch.